Schuetz und Kroth

 

 

Mordsbetrieb - Der etwas andere Personalabbau

Neue Presse, 09. März 2006, Evelyn Beyer
Schütz und Kroth schicken ein handverlesenes Typen-Panoptikum in gut wiedererkennbare Schlachten im internen Machtgerangel. Wie sich jeder in seinen eingefahrenen Mechanismen verschanzt und die Geschütze auffährt, das liest sich so amüsant wie erhellend.

Kurzbeschreibung
In dieser Krimi-Satire wird mit tiefschwarzem Humor die betriebliche Wirklichkeit gnadenlos karikiert. Dabei steht die Spanplattenfabrik Ranken im leicht verschlafenen Uetze an der Fuhse stellvertretend für alle von ausländischen Heuschrecken bedrohten Unternehmen.

"Mordsbetrieb" ist wohl dosierte Medizin zur humorvollen Bewältigung des betrieblichen Alltags. Jeder, der einen Betrieb von innen kennt, wird in diesem Buch auf gute Bekannte treffen. Denn wer kennt nicht den polternden Vorstand Holger Hansen, der sich aufgrund seines rustikalen Führungsstils den Beinamen "Holzer" redlich verdient. Wer trauert nicht um den Entwicklungschef Bruno von Bunsen, der mit der "Emmenthaler Spanplatte" den größten Flop der Firmengeschichte produziert. An Identifikationsangeboten herrscht also kein Mangel. In dieser skurrilen Welt findet sich der Leser mit dem sicheren Gefühl wieder, dass es in seinem eigenen Unternehmen doch noch recht behaglich zugeht.

Wir empfehlen das Buch als Lektüre für den Strand, die Mittagspause oder als Aufheller während eines langweiligen Meetings.


Klappentext
Ritterliche Gefühle, skurrile Charaktere und eine Spanplattenfabrik in Uetze an der Fuhse, deren wichtige Würdenträger vorzeitig aus Unternehmen und Leben scheiden – das ist der Mordsbetrieb. Hier lebt und liebt Lothar Keller. Im Betrieb ist er die Niete vom Dienst, im nächtlichen Computerspiel jedoch Sir Lancelot. Der Ritter in der glänzenden Rüstung räumt in dem Chaos auf – und das nicht nur in seiner virtuellen Welt.

Über den Autor
Peter Schütz ist Professor für Marketing an der Fachhochschule Hannover. Seit 15 Jahren publiziert er als freier Journalist für den Handelsblattverlag in Düsseldorf. 2003 schrieb er den Spitzentitel „Grabenkriege im Management“.

Robert Kroth ist geschäftsführender Gesellschafter der Gerschau.Kroth.Werbeagentur. in Hannover. Seit 20 Jahren schaut er dabei hinter die Kulissen vieler Unternehmen – vom Mittelständler bis zum Weltkonzern – und schreibt darüber in Wirtschaftsmagazinen.