[Der Spekulant]
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Toedliche Aktien]
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Der Marktmacher]
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Feindliche Übernahme]
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Das Programm]
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Fatal Error]
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Absturz]

Michael Ridpath

 

Michael Ridpath

lles begann 1990 mit Handbüchern zum Thema: Wie schreibe ich ein Buch? Michael Ridpath, damals ein 29jähriger Investmentbanker, der während seiner Arbeit „keine Zeit hatte, länger als ein paar Minuten über eine Sache nachzudenken“, suchte ein kreatives Hobby, das seine Aufmerksamkeit nach Arbeitsende längere Zeit fesselt. Er entschied sich für das Schreiben und um sein Hobby auch korrekt auszuführen, deckte er sich zunächst mit zahlreichen Handbüchern ein, nach deren Anleitung („Schreiben Sie reales Geschichten, Geschichten, die uns täglich umgeben.“) er sich zunächst an Kurzgeschichten versuchte, aber schon bald Lust auf mehr hatte. So entstand neben des stressigen Jobs nach Feierabend und an Wochenenden innerhalb eines Jahres der erste Entwurf zu „Der Spekulant“. Nach drei Jahren schickte Ridpath Auszüge seines Werkes an Agenten. Er sagt, er hatte Glück, da der zweite Agent auf seiner Liste - Carole Blake - ein gebrochenes Bein hatte und deshalb mehr Zeit, um Manuskripte zu lesen als sonst. Auf Empfehlung dieser Agentin boten fünf Verlage um die Wette und machten Ridpath schon vor Veröffentlichung zum zweifachen Millionär. Dies hatte es in der englischen Verlagsgeschichte noch nie vorher gegeben. Die Auslandsrechte dieses Erstlings wurden in dreißig Länder verkauft.

Der Roman eroberte auf Anhieb die Spitzen der Bestsellerlisten, wodurch sich zeigte, dass Ridpath mit seinem Thema in eine Marktlücke gestoßen ist. Er nennt sein Genre „Thriller der Büroangestellten“. Im Zuge dieses Erfolges hörte Ridpath auf, im Investementbereich zu arbeiten, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können.